Der benötigte Traffic wächst aber die Bandbreite wird nicht schnell genug ausgebaut.
Meine Meinung und was meint Ihr?


Auf diese Studie von dem US-Marktforschungsunternehmenen Nemertes
bin ich auf Spiegel Online aufmerksam geworden.
Aussage ist das die Provider zu wenig Geld für den weiteren Ausbau in die Infrastruktur stecken.Als Grund werden auf der einen Seite die immer günstigen Internetzugänge,
die dadurch geringeren Margen und auf der anderen Seite die Dienste wie
Video-Streaming, Daten-Tauschbörsen und mobile Dienste gesehen.

Video-Streaming

Spiegel Online:
…YouTube mit seinen Online-Videos für zehn Prozent des gesamten Internet-Datenverkehrs verantwortlich.

Verständlich, immerhin sind diese Daten recht groß und
die Einbindung und Verlinkung von Videos hat breite Akzeptanz gefunden.

Internet-TV Angebote sind auch im Kommen und damit wird das sicher mehr.

Tauschbörsen

Spiegel Online:
Mehr als 25 Prozent der ausgelieferten Datenmenge gehen zudem auf das Konto von Tauschbörsen.

Auch das ist nachvollziehbar. DVDs, Videos, Programme, Musik und Bilder gehen da viel über die Leitung.

mobile Dienste

Spiegel Online:
Zudem würden mobile Anwendungen wie Blackberrys und Web-fähige Mobiltelefone die Nachfrage nach Internet-Diensten exponentiell ansteigen lassen.

Das halte ich für nicht realistisch.
Solange die mobilen Geräte einen so kleinen Bildschirm besitzen,
die Verbindung ins Internet zu langsam ist, die Kosten zu hoch sind wird
niemand riesen Grafiken auf Mobile-Seiten stellen,
keiner große Texte lesen und
wenige sich Videos per Livestream ansehen.

Und wenn dann in der weit entfernten Zukunft (ich schätze ab 2015)
diese Hürden einigermaßen überwunden sind, dann stellt sich die Frage:

Haben wir dann wirklich mehr Traffic dadurch,
das man das auch mobil erledigen kann?

Ich sage nein, denn entweder ich surfe am Computer oder mobil aber gleichzeitig!?

Ergebnis

Trotz alledem muss man das natl. im Auge behalten, denn…

Spiegel Online:
Wir könnten trotzdem nicht auf die nächste Killer-Applikation oder das nächste Online-Geschäftsmodell à la Google oder YouTube vorbereitet sein.

Also

Spiegel Online:
Wir müssen die notwendigen Schritte unternehmen, um die Netzkapazitäten zu erhöhen”, fordert Larry Irving von der Internet Innovation Alliance. “Ansonsten ist zu befürchten, dass ein Netzstillstand das Internet ins Chaos stürzt.

Und ich hoffe das sich das nicht bewahrheitet und
bin gespannt was da die Zukunft wirklich bringt.
Aber ob man es so schwarz sehen muss?!

Spiegel Online:
Doch selbst, wenn die notwendigen Investitionen bis 2010 getätigt würden, argwöhnt der Internet-Spezialist (Larry Irving, Anmerkung von mir), könnte es sein, dass die Modernisierungen dennoch nicht ausreichen.

Links zum Artikel:


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  • 2 Responses to “Internet bis 2010 verstopft durch zu viele Daten”

    1. Matti von Mattis World of Warcraft Blog Says:

      Haben die nicht die Internet Telefonanwendungen wie Skype oder Teamspeak in ihrer Betrachtung vergessen? Ich denke daß auch diese Services einen beträchtlichen Teil des Internet Datenverkehrs ausmachen. Tendenz stark steigend. Alleine im Online Gaming bereicht setzt sich die Internettelefonie immer stärker durch und wird wohl bald zum Standart werden.

    2. Francois Says:

      Hast Recht, der Faktor kommt noch einmal dazu,
      sowie die Bandbreite für die Onlinespiele.
      Sicher auch nicht zu unterschätzen.

      Falls UMTS nicht langsam besser ausgebaut wird und
      die Mobilen Internetflatrates nicht mehr viel kosten,
      dann könnte man auch per WLAN unterwegs telefonieren.
      Plus die jetzigen und zukünftigen Internettelefonierer ergibt dann natl. doch eine gewisse Last die eher größer als kleiner wird.

      Aber die Mobilfunkbetreiber werden dafür sicher noch ein paar Hürden aufbauen, denn daran geht ihr Umsatz flöten.

      Und zu beachten ist wer die Studie bezahlt hat:
      Ein Interessenverband von Breitbandprovidern.

      Da war doch das Ergebnis schon vorher klar, oder?

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